DOJO

Das Dojo ist ein Ort, der der Praxis und der (Er)Forschung des DO gewidmet ist.
Direkt übersetzt vom Japanischen bedeutet DO „der Weg“ (es ist das gleiche Zeichen wie das chinesische tao):Das Dojo ist ein Ort wo man den Weg suchen und studieren kann. Yoroï Shibari gibt den Vorschlag, dass der Weg auch in der Praxis (im praktizieren) liegen kann, ähnlich wie in der traditionellen japanischen Kunst. Unsere Kinbaku-Kurse werden in diesem Sinne Dojo genannt.

Konkret bedeutet das was?
Dass ich durch einfache Übungen und minimale Theorie versuche die Werkzeuge ( physisch, Haltung, Seiltechnik, japanische Konzepte,…) für das Bauen Ihres Shibari zu vermitteln.
Ich spreche zu beiden? Model und Rigger, den ein Moment von Kinbaku braucht zwei Menschen. Kinbaku ist die japanische Kunst jemanden mit Seilen zu „befestigen“. Sie wird auch Shibari oder japanisches Bondage genannt. Lange reduziert auf das Gebiet der verschiedenen Sexualitäten, wird es nach und nach als bedeutende ästhetische Kunst ausreichend erkannt.

Von der Sexualität getrennt wird es zu einer Praktik der persönlichen Entwicklung, deren Ziele so vielfältig sind wie das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen, die ästhetische Entwicklung, das testen von Grenzen, los zu lassen,… Yoroï Nicolas sieht es als Tanz in Seilen, eine Disziplin, die auf halbem Weg zwischen zeitgenössischem Tanz und dem Ausdruck des Körpers liegt.

Kurse und Praxis:
Die Praxis ist in drei Elemente gegliedert;
Körperarbeit, Arbeit an der Technik mit den Seilen (Basis: Kihon waza) und die Arbeit an der Bedeutung von Gesten und künstlerisch/emotionaler Zusammensetzung ( Körpergefühl aufbauen, experimentieren mit neuen Spielideen)

Lernziele sind:
Erwerb und Vertiefung und Grundlagen ( für mehr Verständnis)
Die Fähigkeit Situationen zu verändern und anzupassen
Die Fähigkeit einen Austausch in Kinbaku zu fahren(?!!) und zu leben (studieren von verschiedenen Anwendungen)
Die Fähigkeit der Einführung in Technik und Kunst von Dingen die fremd scheinen.

Die verschiedenen Workshops, die von September 2014 an stattfinden:

In Paris, ein Wochenende im Monat

Ein Workshop für komplette Anfänger am Samstag Morgen (10.00 Uhr bis 12.00 Uhr – 10 Euro): In diesem Kurs werden wir die ersten Handgelenk Fesslungen (Katate Shibari), das Verbinden zweier Seile, ein einfaches Brust-Harness (Gote Shibari), eine Einführung in die Regeln der Sicherheit und der Bewusstsein für Haltung lernen. All das geschieht durch einfache Übungen.
Einen thematischen Workshop über die Praxis der Seile ( Fluss, Kontrolle, Training der Models, half Suspension, ästhetische Komposition,…)
Es sind 4 Stunden Praxis Die immer nach dem selben Muster aufgebaut sind: Vorbereitung des Körpers, Studie des Körpers, Präsentation eines neuen Brustharness‘ (Gote Shibari), erlernen einer anderen klassischen Technik, Erarbeitung und Umsetzung des Themas des Workshops.
Dieses Prinzip ermöglicht es uns sowohl die Technik nahezubringen und sie mit Harmonie umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt darauf spielerische Übungen anzubieten, auf der Suche nach Sorglosigkeit und der Disziplin, die unsere Kunst erfordert.
Einen Workshop über Suspension, der helfen soll diese (schwere) gefärliche Übung zu verstehen. Technisch kann es einfach scheinen, aber die Arbeit im Inneren ist besonders umfassend: der Ersatz (?!) des Models, die Aufklärung (?!), Evolution und Transformation der Formen, Kreativität, die Beziehung zum anderen, Kommunikation…

Im Ausland und in anderen Französischen Städten können Workshops über eine Mischung dieser Bereich der Forschung vorgeschlagen werden.